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Kachelmann wird Nachbar in Langenhain

kachelmannAuf einem Nachbargrundstück des Bahá’í-Hauses der Andacht in Langenhain im Taunus nahm ARD-Wettermann Jörg Kachelmann gestern eine neue Wetterstation in Betrieb. Bei dieser Gelegenheit nahm er auch gerne das Angebot an, sich einmal gründlicher über die Bahá’í-Religion zu informieren. „Ich habe in der Schweiz schon einmal von den Bahá’í gehört“, sagte Jörg Kachelmann „aber ansonsten weiß ich so gut wie gar nichts über die Bahá’í-Religion. In ein paar Monaten komme ich noch einmal mit mehr Zeit nach Langenhain und Hofheim und besuche dann sehr gerne Ihr Haus der Andacht und die benachbarte Sternwarte.“

Trotz trüb-kaltem Novemberwetter hatten sich viele geladene Gäste und Anwohner eingefunden, um der Eröffnung der Wetterstation beizuwohnen. Darunter auch Williams Stones aus der Bahá’í-Gemeinde Sembach, der leitende „weatherman“ der US Streitkräfte, mit dem Jörg Kachelmann gleich sehr angeregt in ein Fachgespräch einstieg.

In ihrer Begrüßung sagte Hofheims Bürgermeisterin Gisela Stang: „Die hier gewonnenen Daten helfen dem Wetterdienst, schneller zu reagieren, der Stadtverwaltung, rechtzeitig Vorkehrungen zum Schutz ihrer Liegenschaften zu treffen und nicht zuletzt jedem einzelnen Bürger, sich im Internet kostenlos Informationen rund um das hiesige Wetter einzuholen“. Dann übergab sie Jörg Kachelmann das Wort, der sich zunächst gegen Vorwürfe des Bundes der Steuerzahler verwehrte, die Wetterstation habe die Gemeinde Hofheim zu viel gekostet: der Deutsche Wetterdienst koste die Steuerzahler Beiträge in Millionenhöhe, ohne dass die Daten im Internet veröffentlicht und der Öffentlichkeit damit zugängig seien, erklärte er.

Dann erläuterte er die verschiedenen Funktionen der Wetterstation wie die Ermittlung der Temperatur mit 12-Stunden Minimum- und Maximum-Temperatur, Niederschlag, Sonnenscheindauer, Luftfeuchtigkeit und Windstärke. „Gerade die langfristige Erhebung von Daten wie Windrichtung und Windstärke tragen beispielsweise dazu bei, den Bereich erneuerbare Energien (Windkraftwerke) durch zuverlässige Daten weiter auszubauen“, so J. Kachelmann.

Nachdem J. Kachelmann einige Fragen von Presse und Publikum beantwortet hatte, lud die Stadt Hofheim in ein eigens neben der Station aufgeschlagenes Zelt ein, in dem man sich bei Schnittchen und heißem Kaffee wieder aufwärmen konnte, denn – das hatten die Anwesenden gerade gelernt – die an den Füßen gespürte Bodentemperatur liegt oft bis zu 5 Grad unter der in 2 Metern Höhe gemessenen Lufttemperatur.

Quelle: bahai.de

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