Henryk M. Broder lobt den Bahai-Glauben
Der diesjährige Preisträger des Hildegard-von-Bingen-Preis Henryk M. Broder nutzte die Preisverleihung im Erbacher Hof in Mainz, um eindringlich auf die verzweifelte Situation der Bahai im Iran hinzuweisen. In seiner Rede sagte Broder „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Sie auf eine besonders schreckliche Geschichte aufmerksam zu machen: die Lage der Baha’i in Iran.“ Und weiter: „Wenn es eine Religion gibt, die auf Glauben und Vernunft basiert, in der Frauen vollkommen gleichberechtigt sind, in der Bildung und Erziehung geschätzt werden, die in Theorie und Praxis gewaltlos ist, dann ist es der Glaube der Baha’i. Sie haben keinen Klerus, jeder Baha’i regelt sein Verhältnis zu Gott in eigener Verantwortung, das Gebet ist vor allem eine meditative Übung.“ Die vollständige Rede findet sich in einem Artikel im faz.net. (Foto: faz.net)
Intressante Beiträge hierzu:
Die Ausführungen zeigen einmal mehr auf, wie das Regime im Iran den Toleranzbegriff umsetzen. Es ist für die Baha’i das Schlimmste zu befürchten.