Bahai-Verlag präsentierte sich auf der Leipziger Buchmesse
Leipzig liest – so lautete das Mottto der diesjährigen Buchmesse vom 13. bis 16. März in Leizig. Die Messe entwickelt sich zum Magneten für Literaturliebhaber und -interessierte aus allen Teilen der Nation. In der Halle 3 präsentierte der Bahá’í-Verlag aus Darmstadt ein ausgesuchtes Sortiment an Büchern und Zeitschriften rund um das Thema Bahá’í-Glauben.
Von den zahlreichen Messebesuchern, die beim Stand des Bahá’í-Verlags verweilten, hatten bisher nur einige wenige von der Bahá’í-Religion gehört. Sie waren auf Reisen nach Israel, den Interreligiösen Dialog, soziale Projekte in Afrika oder Indien oder anderweitig mit den Bahá’í in Berührung gekommen. “Die überwiegende Mehrheit des breiten Besucherstroms hat noch nie etwas von den Bahá’í-Lehren gehört,” sagte Verlagsleiter Jürgen Hess, “dadurch griffen viele nach Einführungsschriften oder Büchern oder stellten den Standbetreuern Fragen.”
Auf der Leseinsel, einem Forum für Lesungen, Interviews oder Vorträge war der Bahá’í-Verlag mit vier Beiträgen vertreten. Marita Schröder stellte ihren Familienroman Die Waage vor, der Probleme der Kindererziehung und Partnerschaft aufgreift und Lösungsansätze aus religiöser Sicht bietet. “Der Roman ist Teil 2 einer geplanten Trilogie,” so Marita Schröder. “Es geht um die Familie, den “Hauptübungsplatz” für die geistige Entwicklung des Menschen”.
Als Tipp für Eltern wurde der Vortrag von Dr. Reitz-Koncebovski gehandelt, die in ihren Beiträgen zum Thema Kindererziehung der Frage nachging, wie gleichwertige, respektvolle Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen gelingen können. Ihr Buch Edelsteine ans Licht bringen gilt als Grundlagenwerk der Pädagogik aus Bahá’í-Sicht.
“Passen Religion und Medizin zusammen?” Dieser Frage widmet sich Autor Stephan A. Towfigh. In einem Interview auf der Leseinsel beleuchtete er auf anschauliche und fesselnde Weise das Verhältnis von Religion und Medizin in Geschichte und Gegenwart.

Quelle: Bahai.de
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