Das Grabmal Shoghi Effendis im Great Northern London Cemetery
[inspic=9,left,fullscreen,thumb]Knapp 45 U-Bahn-Minuten dauert die Reise in den Londoner Außenbezirk Arnos Grove. Dort liegt der “Great Northern London Cemetry”, der alte Friedhof, der durch das Grabmal Shoghi Effendis wesentlich aufgewertet wird. Nach einem kurzem Fußmarsch von wenigen Minuten gelangt der Besucher anhand einer Wegbeschreibung an die Grenzen des Friedhofes. Die Wegbeschreibung ist im Londoner Bahai-Zentrum erhältlich und gibt genaue Auskunft ?ie, f? Bah᧭, heilige St䴴e und den Weg dort hin.
Den somit eingeweihten Besucher f?er Weg durch dichtes Geb?ntlang eines geschlungenen Pfades, der offensichtlich in fr? Jahren eine gr?e Bedeutung hatte. Die Sonne scheint durch die Zweige und ijte und es riecht s? nach Brombeeren. Nach einer weiteren Biegung erscheint pl?ich die Weite des Friedhofs, der Blick f䬬t auf die dicht gedr䮧ten, meist weiߥn, alten Grabsteine. In der Tat, so berichtet uns Herr Allaee, ist dieser Friedhof bereits ?50 Jahre alt.
Herr und Frau Allaee sind seit acht Jahren hier und empfangen am Grabmal Shoghi Effendis die ankommenden G䳴e und schauen nach dem Rechten.
Der Blick braucht nicht lange zu schweifen und schon erblickt man die in strahlend weiߥs Licht getauchte S䵬e mit dem goldfarbenen Falken an ihrer Spitze, die die Ruhest䴴e unseres geliebten H?markiert. Der Weg f?eiter, magisch angezogen von dieser anmutigen Erscheinung. Doch zun䣨st h䬴 man inne und betritt das kleine Besucherzentrum, das sich in einer kleinen gr??efindet.
Einges䵭t von niedrigen, gepflegten Hecken erblickt man durch den Eingang sofort das vertraute Bild von Bah᧭-B?. Kaum eingetreten begr?s Herr Allaee mit freundlichem Gesicht und erfreuter Stimme “Allᨭu-Abhᬠwhere are You from?” Das Innere der H?st einladend eingerichtet, in der einen Ecke ein groߥr Schreibtisch und ein Regal mit Bah᧭-Litaratur, Musikkassetten, CDs und Fotoalben. Auf der anderen Seite bequeme St?? G䳴e. An der Wand h䮧en viele Bilder von H䵳ern der Andacht und einige Gem䬤e.
Eine groߥ Weltkarte, gespickt mit unz䨬igen bunten Nadeln, die ?lle Kontinente verteilt sind. Herr Allaee erkl䲴 uns, daߠjede Nadel den Ort markiert, von dem bereits Besucher hierher gekommen sind. Und das sind wirklich nicht wenige: “Ich bin seit acht Jahren hier t䴩g” erz䨬t Allaee weiter “und an jedem Tag kamen Besucher aus aller Welt hierher, um das Grabmal Shoghi Effendis zu besuchen.” Wir bekommen frischen Tee zur Erfrischung gereicht und schon beginnt er zu erz䨬en. “Besonders im Heiligen Jahr waren es viele Menschen. An einem Tag k?en sich 2500 Personen an!”, berichtet er, “Wie sollten wir denn hier in der kleinen H?o viele Menschen unterbringen? In diesen Tagen regnete es hier zudem so stark, daߠder ganze Weg mit groߥn Wasserpf??utet war. Wir hatten keine Ahnung, was wir machen sollten, denn um ein Zelt hier aufzustellen fehlte die Zeit.”
[inspic=6,right,fullscreen,thumb]Mit einem Lachen auf dem Gesicht berichtet Herr Allaee weiter: “Da haben wir Gebete gesprochen und ich dachte bei mir ‘Bah᧵’llᨬ das ist Dein Fest, unternehme etwas!’ Kurz darauf lichtete sich der Himmel und die Sonne kam heraus. So konnten die vielen Menschen im Freien eine Andacht halten. Sobald die Feier beendet war, begann es wieder zu regnen. Und ehrlich gesagt war ich dar?uch recht froh, denn so gingen die unz䨬ig vielen Leute nach der Feierlichkeit wieder nach Hause.”
Mit uns im Besucherhaus sitzt ein groߥr, mittelalter Herr, der uns als der Besitzer und Leiter des “Great Northern London Cementry” vorgestellt wird. Sp䴥r erz䨬t uns Herr Allaee: “Das ist der Besitzer und Leiter dieses Friedhofes. Er kommt in letzter Zeit t䧬ich hierher und bleibt mehrere Stunden.”
Und schon ist der Anfang zu einem neuen Bericht gemacht: “Fr? so erz䨬t er, “fr?ar der Friedhof viel gr? und hatte ein groߥs Tor. Durch dieses Tor wurde Shoghi Effendi vor seiner Beisetzung in den Friedhof gebracht. Doch heute ist dieser Teil verkauft und teilweise mit Wohnh䵳ern bebaut. Das alte Tor aber, das steht noch heute. Seit drei Jahren haben wir mit dem Leiter des Friedhofs verhandelt, das Tor von seiner alten Stelle in die N䨥 des Grabmals zu versetzen, jedoch waren unsere Bitten nie erfolgreich. Er sagte immer wieder ja, dann wieder nein – so ging das eine ganze Zeit. Doch pl?ich sagte er endlich zu. Daraufhin wurden er und seine Frau vom Universalen Haus nach Haifa eingeladen.” In groߥr Begeisterung berichtet Allaee weiter: “Nach seiner R?r war er wie verwandelt und nun will er alles f? Verbesserung der Umgebung des Grabmals tun. Das Tor wird in K?ersetzt. Zuvor wird jedoch die Straߥ, an die das Tor gebracht werden wird um zwei Meter verlegt, damit mehr Platz ist – Ihr k? den Baustellenl䲭 in der Ferne h?.” Sp䴥r wird der breite Sandweg, der vom Tor zum Grabmal f?it Blumen und Hecken ausgeschm?
Doch auch schon der bisherige Weg, der uns nun von der H?us zum Grabmal f?ist wundervoll gepflegt. Es ist im ?n der einzige Weg im Friedhof, der eine solche Pflege genieߴ. Langsamen Schrittes n䨥rn wir uns dem Grabmahl und in uns steigt jenes warme und zugleich geistige Gef?f, das man auch beim Betreten der Heiligen St䴴en in Haifa empfindet.
Das Grabmal selbst ist durch eine kleine rote Mauer einges䵭t. Ein Weg aus roten zerbrochenen Ziegeln f?ns durch das schmiedeeiserene Tor entlang zu den Stufen, auf denen die S䵬e steht. Ringsherum sind Blumen in tiefen Farben. Es ist ein wundersch? Anblick, der durch die strahlende Sonne perfekt wird. Hier ist die richtige Atmosph䲥 f? stilles Gebet und zur Meditation.
Sp䴥r treffen wir noch Bah᧭ aus Hongkong und Ĵhiopien und verlassen mit zwei Bah᧭ aus London, die uns das alte Friedhofstor zeigen wollen, diese heilige St䴴e, jedoch nicht ohne uns bei Herrn Allaee f?ne Gastfreundschaft und seine interessanten Erz䨬ungen herzlich zu bedanken.
Video: http://video.google.de/videoplay?docid=-1418045296159376880&q=bahai
Intressante Beiträge hierzu: